Home

  Wer wir sind

  Was wir glauben

  Was wir tun

  Hilfe zur Selbsthilfe

  Arbeitsaufteilung
  E-mail-Rundbrief

  Rundbriefe
 
 April 2010 neu
 Dezember 2009
 September 2009
 April 2009
 November 2008
 August 2008
 April 2008
 Dezember 2007
 Juli 2007
 März 2007
 November 2006
 August 2006
 Dezember 2005
 Juli 2005
 Dezember 2004
 September 2004

  Berichte
 
 Reisebericht 2010neu
 Arbeitsbericht 2009neu
 Arbeitsbericht 2008
 Arbeitsbericht 2007
 Arbeitsbericht 2006
 Arbeitsbericht 2005
 Reisebericht 2005
 Arbeitsbericht 2004
 Arbeitsbericht 2003
 Arbeitsbericht 2002
 Arbeitsbericht 2001
 Arbeitsbericht 2000

  Was Sie tun können

  Kontakt

  Impressum

  Satzung


Arbeitsbericht Mai 2000:





Arbeitsbericht Mai 2000 - Eröffnung der Bäckerei



Am Abend vor der Erüffnung schob Dietmar den Wagen mit dem ersten Brot in den Ofen. Bald zog durch die ganze Fabrik der Geruch von frischen Backwaren.

Backofen, Ofen, Bäcker-Ofen
Bäckerei

Am Donnerstag 10:30 Uhr begann dann der feierliche Lobpreisgottesdienst zur Eröffnung der Bäckerei. Etwa gegen 12:00 Uhr öffneten wir das große Tor zur Mühle. Wir hatten in den Mühlenraum eine große Tafel gestellt. Dort waren alle Backwaren aufgebaut. Es gab Butter und Salz zum verkosten und jeder konnte sich mit nach Hause nehmen, was er wollte. Hinter der Bäckerei hatte Uwe wieder den Grill aufgestellt und freute sich über eine rege Nachfrage an Rostbräteln.
Wir hatten die Tore offen gelassen und so kamen nicht nur Vertreter der Stadt, oder des Gaswerkes, es kamen auch viele Interessenten vom Dorf. So waren wir eine bunte Mischung von amtlichen Personen, Gemeindeleitern, Vertreter der Synagoge und der sichtlich armen Dorfbevölkerung.
Am Ende waren fast alle Brote an den Mann und die Frau gekommen und alle Steaks und Getränke verzehrt, Semmeln und Quarkstollen waren schon zeitig vergriffen.

Besuchsdienste und praktische Hilfe

Parallel zu den Arbeiten an der Bäckerei begannen Christine und Anja mit der Verteilung der Hilfsgüter im Dorf. Sie gaben bei ihren Besuchen nicht nur Lebensmittel und Kleidung weiter, sondern machten die Leute durch Lieder und Gebet auch auf Gott aufmerksam.

Die Besuche im Kinderheim und im Krankenhaus von Aleksandria waren uns sehr eindrücklich, zum einen sahen wir die Armut und Bedürftigkeit der Menschen und zum anderen, dass die Hilfe ankommt. Die Dankbarkeit und Freude der Menschen über die Hilfe entschädigt doch vielfach für alle Anstrengung und Willkür auf der Fahrt.

ukrainisches Kinderheim

Die leuchtenden Augen der Kinder, als wir die ersten Brötchen aus der Bäckerei verteilten, werden uns noch lang in Erinnerung bleiben.

im Kinderheim

Weiterhin besuchten wir nach zweijähriger Pause die jüdischen Gemeinden in Svetlovotsk und Krementschuk. Es wurden Grußworte ausgetauscht und Brot aus unserer Bäckerei verteilt. In Krementschuk durften wir an der Sabbatfeier der Gemeinde teilhaben.

Wir danken Euch für Eure Unterstützung im Gebet und für Eure Spenden.

Mit lieben Grüßen!
Achim Döbrich